Römer

Initiative zur Verkehrsberuhigung am Sachsenhäuser Berg

Akualisiert 15.06.2011 31
  • Thumb_zweirot

Seit Jahren wird von den Anwohnern des Schützenhüttenwegs, der Schafhofswege und des Letzten-. Großen- und Mittleren Hasenpfads  gefordert,  den ordnungswidrigen Durchgangsverkehr ab der Darmstädter Landstraße durch den Schützenhüttenweg in Richtung Norden/Innenstadt zu unterbinden. Jeden Tag benutzen hunderte von Autofahrer diesen Schleichweg durch die Anliegerstraßen in Richtung Innenstadt. Offensichtlich billigt das Straßenverkehrsamt diese permanenten Ordnungswidrigkeiten. Es wird gefordert, dass die Stadt Frankfurt hier  Maßnahmen ergreift, den Durchgangsverkehr durch den Schützenhüttenweg und die Anliegerstraßen am Sachsenhäuser Berg zu unterbinden.

Bei der Einfahrt von der Darmstädter Landstrasse in den Schützenhüttenweg passiert jedes vierte Fahrzeug die Ampel bei Rot.

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31 Kommentare

rbertram

Aber es wären zuviele Polizisten nötig alle "neuralgischen" Punkte
in Frankfurt-Süd zu kontrollieren. Gerade angesichts der Stellen-kürzungen vom hessischen Innenministerium.
Hatte bis jetzt Tempo-30-Straße (nicht Zone !) mit Hilfe von B90, FAG und SPD durchgesetzt.
Ralf Bertram DIE LINKE im OBR5

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Es wäre so einfach, Kontrollen durchzuführen! Ein Polizist muss nur morgens an der Aral-Tankstelle stehen und die Kennzeichen der Autos, die von the Darmstädter Landstraße einbiegen, an eine zweite Gruppe Polizisten, die an der Ecke Letzter Hasenpfad/Ziegelhüttenweg stehen, durchgeben. Jedes Auto, das so durchfährt wird angehalten und kontroliert, ob es sich um einen Anlieger handelt.

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Die Autos fahren mit solchen Geschwiendigkeiten durch den Schützenhüttenwweg das gerade Kinder wirklich gefährdet sind. Der Schulweg führt durch den Schützenhüttenweg und auch das scheint kein Grund zu sein eine Lösung zu finden. Scheinbar muß erst ein Unglück passieren bis hier mal jemand reagiert. Vor zwei Wochen habe ich beobachtet wie wieder ein PKW die entgegengesetzte Richtung gefahren ist. Wenn man versucht diese Fahrzeuge anzuhalten, geben Sie erst richtig Gas und brettern gegen die Einbahnstraße. Und das ist keine Seltenheit.
Es handelt sich um viele andere Nummernschilder.... ich kann mir nicht vorstellen das die alle hier ein Anliegen haben sollen.
Auch die Spielstrasse im oberern Teil des Letzten Hasenpfades kann als solche nicht wirklich bezeichnet werden. Auch hier sind die Autos viel zu schnell. Wenn eines mal wirklich Schrittgeschwiendigkeit fährt wird es von anderen dahinter auch noch beträngt.....so kann und darf das nicht weiter gehen.

rbertram

Das stimmt, dass jedes zweite Auto ein auswärtiges Kennzeichen hat.
Meines Wissens ist die Straße nur für Anlieger. Aber man kann m.E.
nicht täglich einen Polizisten dort "abstellen".
Und bei anderen Lösungen beschweren sich die AnwohnerInnen der Mailänder Straße etc.
ich habe leider auch keine "Patentlösung" !

siegbert_holderried

Danke für Ihre Antwort

Es gibt doch auch eine Reihe technischer Möglichkeiten das Ziel einer Verkehrsberuhigung am Frankfurter Berg zu erreichen. Aber bisher wurde trotz einiger Anträge nichts unternommen. Hier eine Hompage mit Vorschlägen:

http://schuetzenhuettenweg.beepworld.de

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Offensichtlich blockiert der Ortsbeirat Vorschläge des Magistrats zur Verkehrsberuhigung wie z.B. durch ein genehmigtes versetztes Parken im Schützenhüttenweg. Die Anwohner wurden über die Magistratsentscheidung nicht informiert und offensichtlich werden durch den Ortsbeirat nicht die Interessen der Anwohner im Schützenhüttenweg, Schafhofweg und der Hasenpfade vertreten.

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Danke für die Hinweise. Offensichtlich unterstützt keine Mehrheit im Ortsbeirat zu einer Verkehrsberuhigung beizutragen. Es scheint erforderlich durch eine Mobilisierung der betroffenen Anwohnern den ordnungswidrigen Durchgangsverkehr zu unterbinden. Jede Unterstützung ist erwünscht.

rbertram

ich hatte das Thema mit den Fraktionen von SPD, B90 & FAG inzwischen besprochen, da von der SPD ein Antrag kam, dass Schild sichtbarer hinzustellen. (Nächste OBR-Sitzung)
ich hatte denen gesagt, daß ich ihren Antrag zwar unterstützen werde, diesen "Appell" aber eigentlich für sinnlos halte. Aber es schadet natürlich nicht !

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Der Beitrag spricht mir aus der Seele.Danke. Weder vom Ortsbeirat noch vom Straßenverkehrsamt war bisher ein plausibler Kommentar für eine intelligente Lösung zu erhalten.

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Ich lese seitens der Parteien, des Ortsbeirats, des Ordnungsamts usw. nichts als Ausreden. Es geht hier um das Sorgen für die Einhaltung geltender Gesetze, sprich "Nur Anlieger".

Würden viele Millionäre im Bereich des Schützenhüttenwegs, der Schafhofswege und des Letzten-. Großen- und Mittleren Hasenpfads wohnen, würden weder Kosten noch Personal gespart, um die Pendler herauszuhalten. Als Beispiel dient hier die aufwändige zeitgeschaltete Lösung im Bischofsweg, wo der stadteinwärts fahrende Verkehr morgens und der stadtauswärts fahrende Verkehr nachmittags herausgehalten wird.

Der Vertreter der Linken redet sich heraus, dass durch irgendwelche Massnahmen zum Eindämmen des Pendlerverkehrs andere Bereiche, z. B. die Mailänderstraße, beeinträchtigt würden. Genauso kann man argumentieren, dass durch die aufwändigen Massnahmen zum Eindämmen des Pendlerverkehrs im Bischofsweg das Problem auf den Bereich des Schützenhüttenwegs, der Schafhofswege und des Letzten-. Großen- und Mittleren Hasenpfads verschoben wird. Aber nicht einmal die Linke traut sich, sich gegen die Millionäre auf dem Lerchenberg ins Felde zu ziehen.

Es fehle nicht an Polizisten. Es fehlt nur der Wille der zuständigen Gremien, endlich etwas zu unternehmen, um das Problem ein für alle Mal zu beheben.

Mein Vorschlag: Wenn niemand vor hat, für die Einhaltung geltender Gesetze zu sorgen, dann schafft ihr die Gesetze ab--sprich sämtliche Strassen (auch den Bischofsweg) für den Durchgagngsverkehr freizugeben!

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Danke. Bitte um Email-Adressen von Gleichgesinnten, Eine Aktion wird geplant

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Ist das das Beste, was den Politikern einfällt: ein Schild sichtbarer hinzustellen?

Ich schlage vor, bei der nächsten Castortransport-Protestaktion in Lüchow-Dannenberg die 10.000 Polizisten das Wochenende frei zu geben und stattdessen Schilder sichtbar aufzustellen: Besetzen der Bahngleise verboten!

Sie kapieren es immer noch nicht! Wir Anwohner plädieren nicht für eine Sonderbehandlung, vielmehr wollen wir, dass endlich für die Einhaltung geltender Gesezte gesorgt wird. Und sagen Sie nicht, es gibt nicht genügend Polizisten. Als 1998 die CDU Ihre umstrittenen Unterschriftaktion durchführte, habe ich am Stand auf der Zeil 26 uniformierten Beamten gezählt! Wenn 26 Polizisten die CDU am Wochenende schützen können, können 4-5 Beamten 1- bis 2-Mal im Monat für Kontrollen WÄHREND DER PENDLERZEIT morgens und abends problemlos abgestellt werden.

Es fehlt weder an Geld noch Personal, es fehlt lediglich der Wille, endlich dafür zu sorgen, dass für die Einhaltung der geltenden Gesetze gesorgt wird.

Team-Frankfurt-Gestalten

Toll die Diskussion hier zu verfolgen. Allerdings finden wir es schade, wenn man hier anonym die Arbeit von Politikern kritisiert. Nur ein Hinweis: Die Mitglieder der Ortsbeiräte machen ihre Arbeit ehrenamtlich und müssen sich um eine ganze Reihe von Themen kümmern.

@13berthold wir raten davon ab im Kommentarfeld E-Mail Addressen öffentlich einzutragen. Gerne helfen wir bei der Vernetzung. Einfach E-Mail über das Kontaktformular an uns schicken: http://www.frankfurt-gestalten.de/contact

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Lieber Herr Bertram, ich finde es toll, dass wenigstens Sie betonen, dass, ein Schild sichtbarer aufzustellen, nichts zum Verkehrsberuhigung beitragen wird. Dennoch wollen Sie dem Antrag der SPD zustimmen.

Wie können Sie für einen Antrag stimmen, der nur dazu führt, dass wie so häufug Steuergelder verschwendet werden, um lediglich den Eindruck zu erwecken, dass etwas unternommen wird?

rbertram

ja klar, aber es gibt meines Wissens nur 700 Polizisten in FFM.
Und da man kann m.e. nicht an jeden "Problembereich" einen Polizisten hinstellen. Auch gäbe es dann m.E. wieder zusätzliche Kritikpunkte z.B. "Polizeistaat" etc. Ich denke, man sollte den gesamten westlichen Sachsenhäuser Berg elekronisch mit Anwohnerausweisen "absperren" oder "die Abkürzzeit" so verlängern, das es sich für Nicht-Anlieger nicht mehr lohnt (über Anliegerstraßen) abzukürzen.

rbertram

ich hatte bereits geschrieben, dass das Problem bekannt ist. Aber:
1) "Die Politiker" pauschal für alles verantwortlich machen, ist so etwas wie eine "Sippenhaftung" für alle, die sich politisch engagieren.
2) Das Pst m.E. weitläufiger & umfangreicher als Sie das vielleicht meinen. Und jetzt nur ihren "Leuchturm" in Ordnung bringen, löst das Problem nicht.
3) ich hatte bereits geschrieben, dass ich dem Schild zustimmen werde, auch wenn ich nicht glaube, dass ein Schild keine Lösung ist
(aber es schadet zunibdestens nicht).
gruss Ralf Bertram

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Lieber Herr Bertram,

Ja, das sind brauchbare Alternativen! Übrigens möchte ich es nicht versäumen zu sagen, dass ich es toll finde, dass Sie sich hier so engagieren. Die anderen Parteien sollten Ihrem guten Beispiel folgen.

rbertram

Hallo,
klang vieleicht krass, aber ich erlebe es öfter im OBR von
wildfremden Menschen als "Scheiss-Politiker" etc. tituliert zu werden.
So ein OBR bekommt 237.- Euro im Monat und wenn man die Arbeit umrechnet, ist es nicht einmal der von der LINKEN geforderte Mindestlohn.
gruss Ralf

rbertram

Manchmal bin ich auf Lösungsvorschläge von anderen angewiesen, da ich keine Erfahrungen oder Kenntnisse darüber habe z.B. Hundetütenautomaten. Ich habe keinen Hund und ergo auch keine erfahrungen mit den damit verbundenen problemen. da kann ich mich nur auf den Rat von Anderen verlassen.
Ralf Bertram

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Lieber Herr Bertram,
es ist eine undankbare Aufgabe, die unterschiedlichen Interessen so vieler Bürger berücksichtigen zu müssen, und sicherlich frustrierend, dass der Ortsbeirat kaum Möglichkeiten hat, seine Entscheidungen in die Tat zu setzen (in der Regel ist der Magistrat für den Vollzug zuständig). Ich weiß Ihren Einsatz und den der anderen Ortsbeiratsmitglieder deshalb sehr zu schätzen. Nichts ist leichter als die Arbeit anderer zu kritisieren, aber nur weniger sind bereit, die Aufgaben selbst zu übernehmen.

Ich hoffe daher, dass Sie in diesem Sinne die Kritiken und Vorschläge dieses Forums konstruktiv aufnehmen. Ich bin sicher, dass nicht nur Die Linke, sondern auch alle im Ortsbeirat vertretenen Parteien die besten Interessen der Bürger im Sinn haben.

siegbert_holderried

Es gibt immer Lösungen, wenn man ernsthaft etwas will.
Warum nicht eine Linksabbiegemöglichkeit am Landwehrweg mit Einbahnregelung in Richtung Schafhofweg, Mailänder Straße oder
Linksabbieger Darmstädter Landstraße/Mailänder Straße oder Anfahrt des Schützenhüttenwegs über den Heinrich Limpert Weg oder....Ideen sind gefragt!!!

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Hallo Herr Bertram
Wir versichern Ihnen, dass gerade vor der Kommunalwahl noch etwas passiert. Die Fraktionen werden aufgefordert sich zu positionieren. Die betroffenen Bürger sind nicht bereit die gegenwärtige widerrechtlcihe und odnungswidrige Situation als "alternativlos" zuakzeptiern. Insbesondere ist offensichtlich die CDU Fraktion nicht bereit über intelligente uns alternative Lösungen nachzudenken.
Die Initiative am Berg

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ich VERMUTE, dass vor dem 27.März sowieso nichts mehr (gravierendes)
im OBR passieren wird, da an diesem Tag Kommunalwahlen sind.
Lediglich der geänderte Henninger Areal Bebauungsplan muss noch
schnellstmöglich "durchgeboxt" werden, da dort auch seit Jahren nichts passiert ist.

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Es passiert nach wie vor nichts.

Zur Erinnerung: Wir Anlieger fordern nichts, wir möchten lediglich, dass für die Einhaltung der geltenden Vorschriften der Straßenverkehrsordnung gesorgt wird.

Naja, anscheinend ist es heutzutage zu viel zu erwarten, dass die Ordnungshüter ihre Aufgaben wahrnehmen.

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Lieber Herr Bertram,

nochmals Hut ab für Ihr Engagement! Aber ich verstehe nicht, was der Ortsbeirat mit Kontrollen zur Einhaltung der Straßenverkehrsvorschriften zu tun hat. Ist für jede Radarkontrolle der Polizei in Sachsenhausen ein Beschluss des Ortsbeirats erforderlich?

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nein, die Radarkontrollen macht das Straßenverkehramt von sich aus.
es gab aber schon Anträge im OBR für mehr Radarkontrollen, aber ich habe mich immer dagegen ausgesprochen, da es m.E. nicht Sinn des OBRs sein kann für mehr radarkontrollen an bestimmten Orten zu sorgen.

jkeffm

Ok, ist also nur das Straßenverkehrsamt für die Vergabe von fest installierten Radarkontrollen zuständig? Wie sieht es mit mobilen Kontrollen aus?

Ich frage deswegen, weil ich das für uns im Riederwald auch gerne mal hätte (wg erhöhter Geschwindigkeit, Missachtung roter Ampeln, etc.). Thx!

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Radarkontrollen sind doch keine Maßnahmen um den Anliegerverkehr zu regulieren.Übrigens gibt es technische Einrichtungen ohne daß ein Polizist persönlich die Überwachung vornehmen muß. Bei der Ampel am Schützenhüttenweg passiert jedes 4. KFZ bei Gelb- Rotlicht. Dies bedeutet bei ca.200 Fahrzeugeinheiten pro Stunde rund 40- 50 Rotlichtvergehen und das mit Wissen der zuständigen Behörden.

jkeffm

Ich bedaure, dass sich hier keine weiteren Änderungen ergeben haben und wünsche mir an anderen Stellen in FFM ebenfalls ein schnelles Eingreifen / Umsetzung von dringend notwendigen verkehrspolitischen Maßnahmen.

Allerdings möchte ich doch darauf hinweisen, dass es sich bei Frankfurt-Gestalten.de mitnichten um ein "Alibiforum" handelt. FG versteht sich in erster Linie als Diskussions- und Informationsplattform, um alle Beteiligten an den runden Tisch zu holen.

Die Vernachlässigung dieser Diskussionen und Wünsche der Bürger vor Ort ist dann wohl eher in der schlechten Medienkompetenz der Durchführungsbeauftragten oder gar Priorisierung von anderen Themen zu finden.

Ich finde es schon super, dass sich der OBR hier an der Diskussion beteiligt! Das haben wir nicht überall so.

(Disclaimer: ich gehöre zum FG-Team)

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Nach wie vor fahren Hunderte von fremden Autos morgens und Abends durch das Wohngebiet. Nach wie vor fährt beim Einbiegen von der Darmstädter Landstrasse in den Schützenhüttenweg schätzungsweise jedes 4. bis 5. Pendlerauto bei Rot über den Ampel. Nach wie vor fahren werktäglich abends mehrere Pendler gegen den Einbahnstraßenabschnitt des Letzten Hasenpfads.

Und was unternimmt der Ordnungshüter? Nach wie vor NICHTS.

Ich betrachte es mittlerweile als reinste Zeitverschwendung, an dieser Diskussion in diesem Alibiforum teilzunehmen, und werde mich stattdessen darauf konzentrieren, mit der gesetzeslosen Situation im Wohngebiet am Sachsenhäuser Berg abzufinden.

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Zurzeit wird an der Ecke Letzter Hasenpfad/Schützenhüttenweg eine Bremsschwelle installiert, um vermutlich den ordnungswidrigen Durchgangsverkehr einzudämmen. Dies ist eine große verschwenderische Fehlplanung, die keinen eoinzigen Pendler abschreckt, sondern das Leben der zahlreichen Radfahrer (darunter sehr viele Schulkinder) gefährdet, die auf dem viel benutzten Radweg fahren - der Letzter Hasenpfad ist auch ein amtlich ausgezeichneter Radweg. Die unzähligen Radfahrer, die den Radweg Letzter Hasepfad tagtäglich Richtung Stadtwald fahren, werden nunmehr gezwungen, über die Bremsschwelle an der gefährlichsten Stelle der ganzen Straße zu fahren. Vor ein paar Jahren hat der Ordnungshüter den Stopschild am Ende des Schützenhüttenwegs, der jahrezahnte lang da stand, weggenommen, sodass die vielen Pendler, die ordnungswidrig durchfahren, nicht gucken und um die Ecke rasen. Bisher hatten die Radfahrer, wenigstens die Möglichkeit, die rasenden Pendler auszuweichen. Jetzt nicht mehr. Ich kann daher nur jeden Radfahrer raten, der unverletzt die Stelle passieren möchte, auf den Bürgersteig auszuweichen. Eine Bremsschwelle ist an sich keine schlechte Idee. Aber es müssen links und rechts davon zusätzliche Fahrradwege geben.
Das gleiche gilt für den Abschnitt des Letzten Hasenpfads zwischen dem Großen Hasenpfad und dem Oberen Schafhofweg, wo die Stadt neue Parkplätze markiert hat. Der Abschnitt ist nunmehr dadurch unübersichtlicher geworden für Radfahrer, die den Berg hoch fahren. Man hätte die Parkplätze auf der anderen Straßenseite markieren sollen. Die jetzige Situation macht es fast unmöglich für den Radfahrer den Gegenverkehr zu erkennen und für die Autofahrer die Radfahrer. Hätte man die Parkplätze stattdessen auf der gegenüberliegenden Straßenseite gemacht, wäre dies kein Problem. Deshalb rate ich jeden Radfahrer, auch hier auf den Bürgersteig auszuweichen.
Die Vekehrsplaner meinen es gut, aber die jetzt getroffenen Maßnahmen werden nichts tun, um den Pendelverkehr einzudämmen. Vielmehr wird es zu großen Vehkehrsproblemen führen im Bereich der neuen Bremsschwelle - komplett mit Hupkonzerten und genervten Anwohnern - sowie unweigerlich zu Unfällen mit Fahrradfahren führen. Will man wirklich den ordnungswidrigen Pendlerverkehr aus dem Wohngebiet halten, helfen keine gefährlichen, kosmetischen Hindernisse, sodern regelmäßige Polizeikontrollen und Strafen.

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