Römer

Rettet den Friedberger Platz / Markt

Akualisiert 15.06.2011 10

Der Friedberger Platz ist schön, gemütlich, zentral. Jeden Freitag findet dort ein Wochenmarkt statt und dieser hat sich zu einem 'get together' mit vielen hundert Menschen entwickelt. Leider besticht diese schon rituelle Versammlung nicht mehr nur durch Offenheit und Gemütlichkeit sondern mittlerweile auch durch eine Landschaft aus Glasscherben und Kronkorken und durch Hundertschaften, die in die Vorgärten urinieren.

Die Idee ist es, der starken Verunreinigung des Marktes durch seine Besucher durch Aufklärung und Animation zum "selbst reinigenden Markt" zu verhelfen.

Eine bisher noch kleine Gruppe von Anwohnern ("Retter vom Markt") hat sich zum Ziel gesetzt, den Markt weiterhin zu behalten -- wir freuen uns ja über dieses Fleckchen Lebendigkeit -- aber dennoch den Platz auch unter der Woche für alle angenehm zu gestalten.

Zu den Aktionen gibt es bisher eine Facebook-Seite

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10 Kommentare

Martin_Reiter

Diese Initiative kann ich nur unterstützen und finde gut, dass hier was getan wird! Respekt für das Engagement! Vor allem auch das Verteilen der Papiertüten für den Abfall ist eine gute Idee. Hoffe dass die Besucher diese rege nutzen!

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Ich bin der gleichen Meinung: der Martk sollte erhalten bleiben, ein schöner Treffpunkt, toller Ort zum Einkaufen. Ärgerlich sind unbestritten die Müllberge und der Lärm. Aber hoffentlich lässt sich über die Müllsäcke Abhilfe schaffen. Ich nutze sie rege, wenn ich dort bin.

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Ich geb Nadine recht. (Nadine...Ha!-Ka?...)
lg

marc_henklein

Der Reinigungsdienst kommt auch Samstags vorbei -- im Sommer sind die auch bis mittags beschäftigt. Dennoch machen die auch nur den groben Müll weg.

Die ganzen Glasscherben, Kronkorken, etc. bleiben liegen -- man dürfte gar nicht mehr mit Kindern oder Hunden darüber laufen, weil eigentlich die Verletzungsgefahr zu hoch ist.

Unser Ziel ist auch eher, die Menschen dazu zu bewegen, selbst für Sauberkeit zu sorgen - es muss ja nur jeder seinen Müll wieder mitnehmen. Dass die Bequemlichkeit immer siegt, ist uns bewusst, weswegen wir hier im Sommer sehr aktiv Mülltüten und Filmdöschen verteilt, Müllsäcke aufgestellt und die Besucher aufgeklärt und animiert haben.

Der nächste Schritt sind dann Aktionen gegen die ganzen Vorgärten-Pinkler...

Im Frühling geht's für uns dann auch wieder weiter :)

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...ich wohne auch um die Ecke und die Verunreinigung ist wirklich enorm. Ich frage mich jedoch, warum nicht einfach Samstag Vormittag der Reinigungsdienst der Stadt vorbeikommen kann.

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die Retter vom Markt wollen nicht den Markt retten sondern das Saufgelage nebenan.
Der entstehende Lärm ist als Dauerton über viele Stunden derart, daß im Sommer
unsere Wohnung freitagabends unbewohnbar wird, da an Schlaf erst frühestens
ab 2 Uhr morgens zu denken ist. Deshalb müssen wir, wie im Vorjahr, teilweise
auf Hotels ausweichen, um unseren Schlaf zu haben. Ich glaube noch immer, darauf
ein Rescht zu haben. Daß das Ordungsamt uns nicht hilft, die Polizei uns nur aus-
lacht und der Ortsbeirat (Frau Guder !) auf mails nicht antwortet ist unverständlich
und wird unsere Wohnung nur noch mit Einschränkung bewohnbar machen. Unser
Hausherr wird sich freuen. Und wir müssen ausziehen, um unsere Ruhe zu bekommen.
Tempo 30 auf der Friedberger ist für uns kein Thema, wohl aber pausenlose Beschallung
durch saufende Horden stundenlang!

Herbert_Förster

Das der Markt ab 01.06.2011 auf Mittwoch verschoben werden soll wird an dieser Situation nichts ändern. Herr Stein wird höchstens erleben das plötzlich an 2 Abenden Spontanpartys entstehen.
Was man hier den Markthändlern antut ist unglaublich. Der Freitag fällt für sie weg, und am Mittwoch sind sie in der Regel schon an anderen Standorten gebunden. Am Ende leiden die Anwohner nun auch noch an einem verminderten Markt-Angebot.
Hier ist nicht nur der Ortsbeirat 3 gefordert.Herr Stein sollte sein "Konzept" einmal im Stadtparlament vorstellen. Bisher sieht es nur nach blindem Aktionismus aus.

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Ich finde es zwar sehr schade, dass der Markt nicht mehr am Freitag stattfindet, kann aber die Anwohner sehr gut verstehen. Obwohl ich nur zwei Straßen entfernt wohne, bin ich zum Schluss nicht mehr zum Markt gegangen. Es waren einfach viel zu viele Menschen, riesiges Gedränge an den Ständen, genervtes Marktpersonal, teilweise aggressives Verhalten und ein vermüllter Platz.
Der Mittwoch hat sich jedenfalls nicht so etabliert, was ich auch nicht schlimm finde. Endlich wieder gemütlich ein bisschen Käse kaufen, ein Schöppchen trinken und nette Leute aus der Nachbarschaft treffen. Der einzige Wermutstropfen: Es sind weniger Marktstände da, wobei ich nur den Stand mit den leckeren Pilzen vermisse.

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An Ihrem Kommentar war ja so ziemlich alles falsch, was falsch sein kann. Respekt, so mögen wir Politik.

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diese initiative ist nur leider sehr kurzsichtig:

die menchenmassen lösen sich ja nicht einfach auf, sondern wandern weiter auf benachbarte plätze und kneipen. vor allem auf dem luisenplatz.
dort wiederrum hat man gar keine handhabe bezüglich der ansammlung: weder ordnungsamt/polizei dürfen eingreifen hinsichtlich des lärms noch können marktbeschicker herangezogen werden hinsichtlich der verunreinigungen.

es geht nicht darum, dass sich menschen auf dem platz treffen, denn das tun diese auch samstags oder an anderen schönen tagen. aber diese massen sind unerträglich. sie belagern nicht nur den platz, sondern verhindern auch den verkehrsfluss auf den umgebenden strassen.
der platz ist doch als naherholung für die menschen im nordend gedacht und nicht als partymeile im sommer.
man kann den platz auch bis montag nicht nutzen, da erst dass die fes kommt und die vielen glasscherben entfernt. für kinder/familien ist der platz also nur noch nutzbar von dienstag bis donnerstag.

meiner meinung ist die einzige wirklich praktikable möglichkeit, den markt wieder auf mittwoch zu verlegen. so kann der markt von den anwohnern auch wirklich genutzt werden.

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