Römer

Mehr Cafés in der Fahrgasse - Galerien allein machen diesen Stadteil wenig lebendig..

Akualisiert 15.06.2011 3
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Ich würde mir als einer von VIELEN im Stadteil `Altstadt` Wohnen und Lebenden - durchaus auch im Sinne der Altstadtsanierung - mehr Cafes,Bars etc. in der ´Unteren`Fahrgasse wünschen. So schön auch die Galerien sind, diese allein sollten das Viertel nicht dominieren. Auch fehlt es an Einkaufsmöglichkeiten, wenn man nicht gerade auf die `Zeil`möchte. Immerhin lebt hier eine mittlerweile sehr `Bunte` Mischung an Anwohnern, für die sich der Wunsch und das damit verbundene Gefühl für den ´eigenen`Stadtteil eintstellt. Ähnlich wie ´man´sich im `Nordend´oder `Bornheim´verbunden fühlt, bin ich der Meinung daß auch der Bezirk `Altsatdt`das Potential dazu hat und nicht nur von Touristen besucht und erlebt werden möchte. - Dies, zumal sich die `Braubachstraße`nach und nach ohne Einkaufsgeschäfte zeigt - auch dort keinerlei Cafes, Bars etc. - Mit dem Wegfall des Technisches Rathauses und der Neubebauung ( was ich sehr begrüsse) - wird es wahrscheinlich auch dort eher einen Platz für Touristen und Besucher aus anderen Frankfurter Stadteilen geben, als daß die alltägliche Lebensqualität für die Anwohner verbessert wird. Freue mich über MACHBARE Ideen und Vorschläge, `Mitstreiter` welche ähnlich denken. VIELE beklagen die zu sehr vorhandene `Anonymität´in der Nachbarschaft .....

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3 Kommentare

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ähja, die Anwohner freuen sich sicher auch über die gesteigerte Lebensqualität fehlender Nachtruhe...

In und an der Fahrgasse... sozusagen direkt in dem von dir genannten Bereich dran: Cafe Metropol, Cafe-Bar Molokko+, Il Pinguin (Pizzeria), Schöne Aussicht, Mona Lisa, das Dortmunder und eine echte Eckkneipe die keiner Besucht sowie ein Spanier... Allesamt weit bekannt und manches durchaus gut besucht.
Auf der anderen Straßenseite der Berliner Straße ist das "Berliner" und außerdem noch Die alte Backstube der AA.

In der Fahrgasse dazwischen ist es ruhig und ich sehe nichts was dagegen spricht es so zu lassen.

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..naja -
1) wer in der Innenstadt leben möchte, sollte nicht unbedingt absolute nächtliche Ruhe erwarten
2) ich meine AUCH die planung der neuen "Altstadt" mit meinem statement...
3) RICHTIG - eckkneipen die keiner besucht .. Backstube zähle ich mal einfach nicht zu einem grosstädtischen tagescafé dazu :-)
4) sehr viele vermissen in der fahrgasse kleinere lebensmittelgeschäfte, wo es auch mal obst, gemüse etc zu kaufen gibt..
ich würde mir einfach ein wenig mehr an stadtteilflair wünschen ... das was viele an bornheim schön und lebendig finden ... eine gewisse identifikation mit dem stadttteil "ALTSTADT" - eben nicht nur für touristen und überwiegend leute die von woanders her die vernissagen der galerien besuchen und dann zurück gehen in ihren "kiez" ..
-
was ist so falsch an dem wunsch ein lebendiges, nachbarschaftliches flair erreichen zu wollen - AUCH in der Innenstadt ...
bisher gehen viele genau aus diesem grund nach bornheim oder ins nordend .. würden sich dies aber lieber vor der haustür wünschen ...
meiner meinung nach geht da noch "einiges" ... - es lebt sich SEHR anonym in diesem viertel ..
ich weiß auch um die vielen, die dort wohnen, für sich bleiben wollen und am liebsten ab 21h keine geräusche mehr wahrnehmen mögen - aber dies ist eine minderheit ..
ein jeder stadtteil von frankfurt hat identifikationswert .. in diesem bereich kann es so wie es jetzt ist, gar nicht erst entstehen ..
meine befürchtung: mit dem geplanten aufbau der mittelalterlichen bebauung wird es u.U, NOCH touristischer ..somit auch anonymer als ohnehin schon ... -
und noch kann man vielleicht einfluss nehmen ....
ein stück "heimat" im viertel .... - die attraktivität von bornheim, sachsenhausen ..der "berger straße" ... wird genau dadruch erzeugt .. und niemand beklagt sich über eventuell störende nachtruhe .. wie auch ? wenn spätestens i.d.Regel 22h ENDE ist mit "im freien sitzen" ...
eine kombination aus all dem - nicht nur cafes und bars oder gar eckkneipen ...die keiner besuchen mag, weil sie eben unattraktiv sind .. - kleinere geschäfte, ein bäcker etc etc .....
auf andere straßenseiten zu verweisen ..wie die "berliner" ist da wenig hilfreich .,... KLAR ist man schnell auf der zeil - aber das meine ich nicht .. - mal schauen, wer sich so alles KONSTRUKTIV mit einbringen mag .. anstatt das viertel zu verlassen, wenn man sich ein nachbarschaftliches miteinander in freundlichen cafes wünscht - tagsüber - oder eben den freundlichen gemüseverkäufer in der fahrgasse .. - vieles scheitert an spekulationsobjekten - dem guten "Geld" .. kaum mietwohnungen geplant in der "neuen" altstadt - anstatt dessen Büroflächen .. / .... bin gespannt .....

Martin_Schwoerer

Ich bin ganz mainhattanexplorers Ansicht. Also: der Fahrgasse würde mehr Lebendigkeit gut tun!

Frankfurt verdient mehr und mehr mit dem Tourismus. Das ist erstrebenswert, denn die Finanzbranche, z.B., wird vermutlich in den kommenden Jahrzehnten eher schrumpfen als wachsen. Eine gesunde Stadt hat ein gutes Mischungverhältnis von Industrie, Handel und Dienstleistung. Und: Tourismus kann, im Gegensatz zu anderen Sektoren, weder vom Speckgürtel, noch vom Ausland ersetzt werden.

Die Stadt bietet den Touristen aber sehr wenig. Andere europäische Touristenstädte sind viel wirtlicher, und entscheiden sich im Zweifelsfall "für Lebendigkeit, gegen Friedhofsruhe".

Die schlimmste Brache ist natürlich Alt-Sachsenhausen, aber das ist ein anderes Thema...

Die Nähe zum Main, zum Dom und zu den bereits vorhandenen Lokalen macht die Fahrgasse zu einer erstklassigen Gegend für mehr Cafes. Die geplante Aufwertung der oberen Fahrgasse hin zu mehr Aufenthaltsqualität, mit Bäumen und schöneren Bürgersteigen, würde auch gut zu mehr Cafes passen.

Natürlich kann die Stadt nicht "par ordre de mufti" befehlen, dass sich Cafes in die Fahrgasse ansiedeln. Aber sie könnte wohlwollend auf Gastronomie-Anträge reagieren.

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