Römer

Fahrradfahren in der Schweizer Straße

Akualisiert 29.12.2010 13
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Auf der Schweizer Straße sollte statt den Parkreihen ein Fahrradstreifen eingeführt werden.

 

 

 

 

 

 

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13 Kommentare

klyonrad

um beides

ein Parkplatzproblem wird es immer überall geben. Diesem Druck zu geben ist halt die typisch deutsche Subventionierung des Autoverkehrs. Wehe dem/der, der/die den Zorn der AutofahrerInnen auf sich zieht...

Aber die Autos mitten auf einer Straße mit viel Auto-Verkehr, + Straßenbahn, ... parken zu lassen und somit eine zweite Spur zu blockieren - wer hat sich das bloß ausgedacht?

whiteangel777

und wohin mit den auto`s? ich wohn da zwar selber nicht, aber da ffm eh schon ein parkplatzproblem hat, müsste im ausgleich woanders parkmöglichkeiten für die anwohner geschaffen werden.
geht es ihnen um den schnelleren verkehrsfluß? oder um sicheres fahrrad fahren?

Dieter_Klemke

Wäre es bei Straßen wie der Schweizer Straße nicht sinnvoller über "shared space" Konzepte nachzudenken?
Fahrradwege in FRankfurt sind doch nichts weiter ale "knöllchengefährdete Parkplätze" und deshalb regelmäßig zugeparkt.

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Ich halte gar nichts von Fahrradwegen in Frankfurt. Und das sage ich als autoloser Viel-Radfahrer. Radwege sind im Prinzip eine tolle Idee. Nur sind sie meist zugeparkt oder schlechter Qualität oder werden schlicht übersehen. Autofahrer fahren bis zur Sichtlinie und stehen dann mitten auf dem Radweg. Oder Fußgänger dümpeln darauf herum.

In Holland läuft das anders. Da werden Radfahrer respektiert. Und wer als Autofahrer einen Radfahrer bedrängt muss mit Sanktionen rechnen. In Deutschland glauben Autofahrer, sie hätten eine eingebaute Vorfahrt...

Lösen könnte man das nur durch eine Änderung der Autofahrermentalität (perspektivlos) oder durch eine vernünftige Integration der Radwege in die Strasse und nicht in den Gehweg.

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Vorsichtig! Nicht von der eigenen Sachkunde verwirren lassen, lieber Anonymus vor mir: Wenn normale Menschen Fahrradwege schreiben, dann meinen sie damit zumeist "Radverkehrsanlagen" ganz allgemein und nicht den berüchtigten "benutzungspflichtigen Bordsteinradweg".

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ich denke ebenfalls, dass hier ein fahrradstreifen auf der strasse, und nicht ein radweg auf dem gehweg gemeint ist.
letzteres gibt es ja im letzten abschnitt der schweizer strasse bereits; und die erfahrung zeigt, dass diese lösung für den verkehrsfluss kontraproduktiv ist. nicht nur, weil fussgänger den blauen streifen meist übersehen und für gehweg halten. von der mainbrücke kommend, wird man auf dem fahrradweg bei der nächsten querstrasse gezwungen, rechts abzubiegen - oder sich auf der vielbefahrenen kreuzung in die linke autospur einzuordnen, was während der kurzen grünphase praktisch unmöglich ist. wenn man geradeaus fahren möchte, bleibt praktikablerweise nur, den radweg zu ignorieren und gleich nach der mainbrücke vom radweg auf die strasse zu wechseln.
was die parkplätze auf der schweizer strasse angeht - ein absolutes unding: so wenige parkplätze versperren so viel strasse, gar nicht zu reden vom ständigen ein- und ausparken.

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Ich habe viele Jahre in dem Gebiet gewohnt, ohne Auto und nur mit Rad/Bahn zur Arbeit. Oft auch direkt über die Schweizer Straße.
Ein eigener Radstreifen wäre sicherlich gerade für Kinder wünschenswert, aber an der Durchsetzbarkeit zweifle ich: die angesprochene Parkplatznot wird dazu führen, dass viele Autofahrer den Radstreifen als Parkstreifen missbrauchen (wie an so vielen anderen Stellen in Frankfurt) und das Ordnungsamt wird sich wie immer nicht darum kümmern.

Darum lieber ohne Radstreifen und weiterhin die Fahrbahn gemeinsam mit Autos teilen, dann müssen die Autos entsprechend Rücksicht nehmen und meinen nicht, sie hätten eingebaute Vorfahrt weil der Radfahrer ja sowieso gefälligst auf dem (zugeparkten) Radstreifen zu fahren hat.

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Die Schweizer Straße ist nicht nur für die Fahrradfahrer problematisch, auch als Fußgänger weiß man ja kaum noch wo man entlang gehen soll...
Grundsätzlich gehört die komplette Schweizer Straße großzügig umstrukturiert, so dass ein halbewegs problemfreiese Neben- und Miteinander von Fußgängern, Rad- und Autofahrer möglich wird.

Aktuell ahndhabe ich es übrigens so, wievon jot es bereits beschrieben hat - Fahren auf der Straße...

Schützenhütten

Nun,absoluter Blödsinn.
Die Radfahrer solten erstmal die Wege benutzen die vorhanden sind und nicht auf den Gehwegen fahren(obwohl oft der Radweg daneben verläuft).
Das Thema Radfahrer wird ja nun endlich etwas breiter diskutiert und hoffentlich ist die Ära des selbstherrlichen Herrn Fahrraddezernenten nächstes Jahr vorbei.

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Die Stadt ist für alle da,nicht nur für Radfahrer...dieser Radfahrerkult des Herrn Sikorsky muß mal aufhören. Bevor noch irgendetwas für Radfahrr investiert wird,müssen die Radfahrer erstmal Rücksicht und Disziplin lernen. Wann gibts endlich konsequente Bussgelder? Wann eine Führerschein für Radfahrer? Nummernschilder wären auch angebracht.
MfG

Charly

Ich glaube zu wissen, dass oberhalb der U-Bahnhaltestelle Schweizerplatz, sie liegt ja sehr tief, während der Bauphase an eine unterirdische Parkfläche gedacht wurde. Eine derartige Parkfläche würde zumindest das Problem der Kurzparker lösen. Keine Ahnung ob so etwas nachträglich - Quartiersgarage am Schweizerplatz - noch möglich wäre. Was den Fahrradweg betrifft könnte ich mir eine Verbindung von Südbahnhof bis Schweizerplatz über die parallel verlaufende Diesterwegstraße vorstellen.

Lillibror

Obwohl ich selbst leidenschaftlicher Radfahrer bin, finde ich es unpraktisch, die Parkplätze in der Schweizerstr. durch Radwege zu ersetzen.

Speaker

Ich glaube es ist nicht wirklich zweckmäßig, die Parkstreifen in Fahrradwege umzuwandeln.

Wenn die Fahrradspur direkt neben der Straße ist, würde diese sicher oft von Autos wegen mangelnder Parkalternativen illegal kurz zum Halten und Kurzparken genutzt. Zudem würde die Verkehrsbelastung in den umliegenden Seitenstraßen ansteigen, wenn Autofahrer dort Parkplätze suchen müssten.

Wenn der Fahrradweg jedoch von der Straße getrennt wird und eher direkt neben dem Bürgersteig verläuft (so wie es jetzt auf der Untermainbrücke ist), dann wird er sicher auch von vielen Fußgängern benutzt, welche sich auf der Schweizer Straße verständlicherweise eher auf die Geschäfte und Schaufenster konzentrieren statt auf Radfahrer und Radwege zu achten.

Als Fahrradfahrer würde ich also auch nach der Umwandlung und Einrichtung eines Fahrradweges kaum schneller und sicherer durch die Schweizer Straße kommen.

Es würde ggf mehr Sinn machen, die Schweizer Straße zur Tempo 30 Zone umzuwandeln so daß Straßenbahn, Autos und Fahrräder mehr oder weniger die gleiche konstante Geschwindigkeit haben und sich somit weniger behindern - viel schneller kann man dort mit dem Auto wegen der Ampeln und dem Verkehr momentan meistens sowieso nicht durch.

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