Römer

Verkehrssituation Am Erlenbruch / Ausfahrt Johanna-Tesch-Platz

Akualisiert 15.12.2015 16
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UPDATE vom 28.02.2014:

Die Verkehrssituation an der U-Bahn Haltestelle "Johanna-Tesch-Platz" der U7 hat sich leider noch in keinster Weise verbessert.

Es wurden wohl inzwischen Schilder stadtauswärts aufgestellt, die ein Tempo 30 vorschreiben, aber daran hält sich nur der Stop-and-go-Feierabendverkehr. 

Ich sehe hier immer noch dringenden Handlungsbedarf und möchte die Stadt daher bitten, sich des Themas nochmal anzunehmen (und nicht auf den Bau des Riederwaldtunnels zu verweisen). 

UPDATE vom 25.01.2012:

Die Überschrift "Ampelsteuerung ändern" habe ich entsprechend verändert, weil es etwas irreführend ist. Vielen Dank an dieser Stelle den Kommentatoren!

Ein Antrag, der sich mit der gesamten Verkehrssituation an dieser Kreuzung befasst, wurde zwischenzeitlich vom OBR beim Magistrat eingereicht. Hierbei wurde allerdings auch nur auf die Verkehrssituation für die Autofahrer eingegangen. Der Beschluss des OBR wurde vom Magistrat abgelehnt, siehe hier: http://stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27ST_1417_2009%27 - "kein Handlungsbedarf, da (anscheinend) keine Verbesserung".

Ich sehe das aber nicht so und möchte die Stadt daher bitten, hier schnellstmöglich eine Änderung herbeizuführen. Es geht auch nicht nur um die Autofahrer, sondern auch um alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Ich habe für mich die folgenden vier Punkte aufgeschrieben, bei denen ich Handlungsbedarf sehe:

  1. Die Grünphase für die Fußgänger ist zu kurz. Es gibt hier mehrere Gehbehinderte Menschen, die es in den 4.5 Sekunden nicht rechtzeitig über die Straße schaffen.
  2. Die Rotphase der Ampel wird manchmal richtig krass überschritten. Stadteinwärtsfahrende Autos geben dann nochmal richtig Gas, wenn die Ampel schon kirschgrün ist und heizen über den Fußgängerübergang. Ich kenne das ja selber als Autofahrer, da entwickelt man einen Tunnelblick. Aber es ist halt nicht ok und eine Gefährdung für die Fußgänger (viele alte Menschen hier im Riederwald). 
  3. Auf der Straße "Am Erlenbruch" wird ausserhalb der Staufreien Zeiten öfter sehr schnell gefahren. Ich würde mir dort gerne mal Pylonen in Kleinkindform wünschen, damit einige Fahrer Verständnis entwickeln. Da so etwas natürlich nicht geht, wäre ein Hinweis zur Geschwindigkeitsbegrenzung wünschenswert.
  4. Die angesprochene Verkehrsflusssteuerung mit einem Halt für die stadtauswärts fahrenden Fahrzeuge in Höhe der Trinkhalle wäre gut. Laut dem o.g. Beschluss des Magistrats wird dies aber abgelehnt. Als Lösung würde ich jedoch folgendes vorschlagen:
    • Verlegung der Ampel in Höhe der Trinkhalle, und/oder
    • ein Schild und ein breiter, weißer Streifen in Höhe der alten Ampel, mit dem Hinweis "Bei Rot hier halten". So kann auch auf die Fahrzeuge Rücksicht genommen werden, die vom Erlenbruch in den Joh-Tesch-Platz einbiegen wollen.

Falls ich etwas vergessen habe, bitte einfach in den Kommentaren hinzuschreiben. Vielen Dank!

----- alte Intiative ----

Die Grünphase an der Fußgängerampel direkt neben der U-Bahn Haltestelle "Johanna-Tesch-Platz" (U7) ist zu kurz (ca. 5 Sekunden) und möge bitte verändert werden. Ebenso fahren die Autos auf der Straße "Am Erlenbruch" stadtauswärts kommend direkt bis an die Füßgängerampel heran, obwohl sie eigentlich schon ca. 50m weiter vorne (vor der Einfahrt zum Johanna-Tesch-Platz, also direkt vor der Trinkhalle) an einer roten Ampel anhalten müssten.

Wer ist der richtige Ansprechpartner, den man auf dieses Anliegen ansprechen kann?

Was willst du erreichen?

Für die Autofahrer:
a)Verlegung der Ampel in Höhe der Trinkhalle
oder
b) zumindest ein Schild / Beschriftung auf der Fahrbahn, dass bei Rot oder Rückstau an der Ampel anzuhalten ist. "Bei Rot hier halten". So kann auch auf die Fahrzeuge Rücksicht genommen werden, die vom Erlenbruch in den Johanna-Tesch-Platz einbiegen wollen.
und
c) Beachtung der 30iger Zone.

Für die Fußgänger:
a) sicherer Übergang mit längerer Grünphase
b) Schalter mit Rückmeldung, dass gedrückt wurde.

Was hast du bereits getan?

- diese Initiative gestartet
- mitm Straßenverkehrsamt telefoniert
- mit der Verkehrspolizei kommuniziert
- Berichterstattung in den Medien
- darauf gewartet, dass die Stadt FFM reagiert!

16 Kommentare

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Viele Fußgängerampeln in Frankfurt haben eine viel zu kurze Grünphase (u.a. Berlinerstraße/Fahrgasse, Frankensteinerplatz), so dass gehbehinderte, alte Menschen und Kinder es kaum bei Grün über die Straße schaffen können. Insgesamt merkt man, dass Frankfurt aus Autofahrerperspektive geplant und gestaltet wird und Fußgänger und Fahrradfahrer selten mit bedacht werden. Das sollte und müsste sich dringend ändern!

jkeffm

Die Bild Zeitung hat das Thema aufgegriffen und hierzu folgendes berichtet: http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2010/07/28/fussgaenger-ampeln-zu-kurz-gruen/frankfurt-ist-zu-schnell-fuer-seine-alten.html

Standardtempo soll also bei 1,2m liegen, in FFM bei 1,0m / Sekunde. Kann ich mir bei einigen Ampeln aber nicht vorstellen bzw. müsste ich direkt mal nachprüfen.

Fakt ist zumindest, dass mit Beginn der Grünphase an der o.g. Ampel der Fußgängerübergang oft nicht passierbar ist, da stadtauswärts fahrende Autos noch den Übergang blockieren und man sich als Fußgänger zwischen den Autos hindurchschlängeln müsste.

riederwaelder

Hallo
Die gleiche Thematik haben Autofahrer die am Johanna Tesch Platz auf den Erlenbruch ausfahren wollen.Die ganze Kreuzung wird zugefahren . Die Ampel vor der Trinkhalle müßte versetzt werden.
mfg

jkeffm

Hallo Riederwaelder,
das sehe ich genauso - allerdings befindet sich die Ampel für stadtauswärts fahrende Fahrzeuge schon vor der Einfahrt vom Erlenbruch zum JTP. Ob hier ein Schild "Bei Rot hier halten" helfen würde?

jkeffm

Ich habe jetzt über die neue Straßensuche erst entdeckt, dass es für die Straße Johanna-Tesch-Platz schon einen sehr ähnlichen Beschluss des OBs gibt, der sich hiermit befasst:

http://www.frankfurt-gestalten.de/of-antrag/verbesserung-der-verkehrssituation-der-kreuzung-erlenbruchjohanna-tesch-platz

Eine Verlegung der Stadtauswärtigen Ampel wurde also seinerzeit beschlossen - daraufhin aber vom Magistrat abgelehnt (http://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27ST_1417_2009%27).

jkeffm

Ich habe soeben mit Herrn Mohr vom zuständigen Ortsbeirat 11 telefoniert. Auf der OBR Sitzung vom 27.09.2010 wurde ein erneuter Ortstermin beschlossen, so dass die Situation zumindest neu untersucht werden wird.

Ob dies zu einer baldigen Änderung führen wird, ist aber hinsichtlich der Baumaßnahmen am Riederwaldtunnel und den damit verbundenen Änderungen an der Verkehrsführung noch offen.

Lt. Herrn Mohr besteht das o.g. Problem mit der Ampel schon seit einer lange Zeit und wurde bisher nicht zufriedenstellend gelöst.

Chris_FFM

Danke für den Zwischenbericht! Schön dass das Thema weiter behandelt wird.

Die Initiative lautet "Ampelsteuerung ändern", aber die Schaltung ist meiner Ansicht nach nicht das Problem, sie könnte höchstens zusätzlich optimiert werden.

Ich sehe das Problem vielmehr bei dem Standort der Ampel.
Bei dem OF-Antrag, der sich auch mit dem Problem vor Ort befasst, hatte ich dies erläutert. Der Übersicht halber auch hier in der Initiative ein Verweis:

http://www.frankfurt-gestalten.de/of-antrag/verbesserung-verkehrssituation-kreuzung-erlenbruchjohanna-tesch-platz

jkeffm

Das stimmt, es sollte vielmehr "Verkehrsflusssteuerung" oder so ähnlich heißen. Mit Ampelsteuerung meine ich auch nicht nur die Ampel - ging aber davon aus, dass die Schaltung noch am Leichtesten zu verändern wäre und hatte es wohl deswegen so genannt. Ich glaube auch, dass der Standort der Ampel bzw. Abstand zur Fußgängerampel das Problem ist.

Ebenso müssen wir bei FG dafür sorgen, dass die Kommentare bei den OB-Anträgen/Beschlüssen zum gleichen Thema miteinander verlinkt werden.

jkeffm

So, es gibt ein Update seitens des Straßenverkehrsamtes, dass mir heute u.a. folgendes schrieb:

"....Die von Ihnen beobachteten Behinderungen für den Fußgängerverkehr an der Lichtsignalanlage der U-Bahn-Haltetelle Johanna-Tesch-Platz resultieren zumeist aus einem Rückstau an der Kreuzung Schäfflestraße. Abhilfe könnte hier der Einbau von so genannten Stauschleifen zwischen den beiden Lichtsignalanlagen schaffen. Diese würden dazu führen, dass bei hohem Verkehrsaufkommen die Grünphase für den stadtauswärtigen Verkehr am Johanna-Tesch-Platz frühzeitig abgebrochen wird und sich die Fahrzeuge nicht im Bereich der Füßgängerfurt aufstauen. Der Einbau dieser Schleifen erfordert allerdings ein neues Schaltgerät, das auf Grund des Alters der dortigen Lichtsignalanlage kurzfristig nicht zu insallieren ist; vorbereitende Maßnahmen für einen Austausch des Schaltgerätes wurden aber in die Wege geleitet."

Es folgt noch eine Aussage über die Zukunft nach dem Bau des Riederwaldtunnels, und dass die von mir vorgeschlagene Reaktionszeit der Fußgängerampel ("bei Knopfdruck innerhalb von 20 Sekunden auf Grün") "auf Grund der Geometrie der Kreuzung nicht realisierbar" ist.

Für mich bedeutet das im Klartext: danke für die Info, aber aufgrund des Riederwaldtunnels (in 2018 fertig??!) und des Rückstaus nehmen wir eine Gefährdung der Fußgänger notwendigerweise in Kauf, zumindest bis sich die Situation nach Fertigstellung des Baus sicherlich entschärft haben wird.

Ich finde es aber gut, dass das Straßenverkehrsamt jetzt nach 2 Monaten eine Antwort geschickt hat und hier auf Anfragen via E-Mail reagiert.

Ich sehe in der Antwort ein Abwägen zwischen den Möglichkeiten im Rahmen der Richtlinie für Lichtsignalanlagen (zur Stauverminderung), der Notwendigkeit zu einer Investition und der akuten Gefährdung von Fußgängern.

Evtl. könnte man zumindest die Druckschalter an der Fußgängerampel ersetzen, damit diese eine visuelle Rückmeldung geben (i.e. leuchten, wenn schon gedrückt, oder: "die Grünphase kommt in xxx Sekunden").

jkeffm

Nachdem mittlerweile NICHTS passiert ist, täglich (!) irgend ein Auto stadteinwärts kommend über die rote Ampel rauscht, ich bereits einen rote-Ampel-Sünder zur Anzeige gebracht habe und meine Freundin heute wieder beinahe überfahren worden wäre, habe ich die Polizei FFM angeschrieben, dass sie bitte Präsenz zeigen, einen "Blitzer" aufstellen oder aber einen anderen konstruktiven Vorschlag machen, wie man das Risiko eines Unfalls minimieren kann.

Das Verhalten der Verkehrsteilnehmer an dieser Ampel hier bei uns im Riederwald (ich wohne direkt daneben) ist für mich eindeutig Gefahr im Verzug.

Update:
=======
Über Twitter (yeah!) kam der Tipp, mich an das Ordnungsamt zu wenden. Das habe ich jetzt getan und den richtigen Ansprechpartner gefunden für dieses Problem (der Geschwindigkeitsmissachtung, aber natürlich nicht für die gesamte Ampelschaltung nach RiLSa).

jkeffm

Korrekt, sehe ich auch so.

Oder noch ein Schild "Bei Rot hier halten" stadtauswärts auf Höhe der Trinkhalle (so dass die Fahrzeuge nicht ganz bis an die Fußgängerampel heranfahren.

Chris_FFM

Die Umsetzung mit den vom Straßenverkehrsamt erwähnten Stauschleifen ist sicherlich sinnvoll, aufgrund des Bauaufwandes und der nötigen Ampel-Umrüstung jedoch wohl noch in weiter Ferne.

Da fällt mir noch eine zeitnah umsetzbare Entschärfung der Situation zwischen Weiterfahrenden und Fußgängern ohne Bauaufwand ein:

An beiden Fußgängerampeln sollten gelb blinkende Warnlichter mit Fußgänger-Piktogramm angebracht werden, die für nahende Fahrzeuge auf dem Kreuzungsbereich sichtbar sind. So würde für diese klar erkennbar sein, dass sich mittlerweile die Schaltung geändert hat und querende Fußgänger nun Vorrang haben. Da kann sich keiner mehr rausreden.

Zunächst dachte ich an zusätzliche Rot-Lichter, jedoch könnten in diesem Fall wartende Fahrzeuge nicht den Kreuzungsbereich räumen, obwohl der Fussgänger-Überweg ggf. frei ist, so dass ausfahrenden Fahrzeuge vom Johanna-Tesch-Platz in der folgenden Ampelphase behindert werden würden.

AleHaa

Hat sich bei diesem Projekt nochmal etwas getan?
Ich kenne die besagte Strecke nur als Autofahrer. Seit der Verlängerung der U4 und dem damit verbundenen, kürzeren Zugtaktungen erinnern die Ampeln eher an Discobeleuchtung als an Verkehrslichtanlage. Für die U-Bahn werden alle anderen Verkehrsteilnehmer (egal ob zu Fuß oder mit Rädern) massiv behindert. Die Kreuzung Johanna-Tesch-Platz scheint mir da besonders betroffen zu sein - durch seine weit auseinanderliegenden Zu- und Ausfahrt.

jkeffm

@AleHaa: nein, bisher hat es keine Verbesserung gegeben. Und durch den anstehenden Bau des Riederwaldtunnels wird es während der Bauzeit sicherlich nur noch schlimmer werden.

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Wenn das autobahnprojekt von gewissen Leuten, Gruppen und Parteien nicht verzögert und sabotiert würde, könnte diese ganze Gegend schon lange ein Paradies für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner sein.

jkeffm

So, es gibt einen neuen Antrag im Ortsbeirat, der jetzt dem Magistrat vorgelegt wurde: http://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27OF_380-11_2015%27#Sachstand

Die Forderungen:
1. Schnellst möglichst den gesamten Straßenbelag auf der Straße "Am Erlenbruch zu erneuern.
2. Die Lichtsignalanlage im Bereich des Johanna-Tesch-Platzes, wie vom Ortsbeirat mehrfach gefordert, so zu versetzen, dass die Lichtsignalanlage die stadtauswärts fahrenden Fahrzeuge direkt vor dem Fußgängerübergang stoppt.
3. Mittels technischer Anlagen das bestehende LKW Durchfahrtverbot von
22 Uhr bis 6 Uhr durchgängig zu überwachen.
4. Überlegungen anzustellen wie das bereits gerodete Baugelände des Tunnels zwischen genutzt werden kann.

Aluta continua!

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